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IBM und KIT - Starke Partner feiern gemeinsam

Am 08.11.2011 luden die IBM und das KIT zur Veranstaltung „100 Jahre IBM“ an die Fakultät für Informatik nach Karlsruhe ein. Im Rahmen dieser Centennial Feier wurde rückblickend auch auf die beinahe 30 Jahre währende Partnerschaft der IBM mit dem KIT geblickt.

Begonnen wurde der feierliche Abend mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Eberhard Umbach, Präsident des KIT und Prof. Dr. Ralf Reussner, Prodekan der Fakultät für Informatik des KIT und IIC Executive. Im Anschluß folgten Grußworte der Ersten Bürgermeisterin von Karlsruhe, Margret Mergen und Prof. Dr. Hansjörg Fromm vom Karlsruhe Service Research Institute, der in Vertretung für Frau Köderitz die langjährige intensive Verbundenheit zwischen IBM und KIT unterstrich.

Für einen der hochkarätigen Festvorträge konnte IBM Fellow Dr. Stefan Pappe gewonnen werden. In seinem Vortrag  „100 Jahre IBM – Vergangenheit und Zukunft“ fokussierte er sich besonders auf die Themen der Zukunft. Auf Grundlage des Global Technology Outlook stellte er unter anderem die immensen Veränderungen dar, denen sich die Technologie stellen wird, um der gerade erst beginnenden Datenflut zu begegnen und daraus wertvolles Wissen zu gewinnen. Er wagte sogar einen Ausblick in die nächsten 100 Jahre und stellte dabei die Abkehr des „Computing-Centric Modells“ zugunsten eines neuen „Data-Centric“ Paradigmas in Aussicht.

Abschließend wurde von Dr. Martin Mähler der vom Böblinger Labor gestiftete „System z Application Award“ an die beste Mainframe-Praktikumsgruppe am KIT verliehen. Die drei Studierenden hatten das Thema Anwendungsperformance unter System z herausragend bearbeitet. Musikalisch wurde der Abend vom Ensemble der Hochschule für Musik in Karlsruhe umrahmt.

Die Geschichte der Partnerschaft zwischen IBM und der Universität Karlsruhe sowie dem Forschungszentrum Karlsruhe, also dem heutigen KIT, geht bis in die 80er-Jahre zurück. Im Rahmen des Projekts HECTOR unterstützte IBM die Universität seit 1983 bei dem Vorhaben, die gesamte Hochschule zu „informatisieren“. Ziel war es, die damals neue PC-Technolgie in einer heterogenen Umgebung zu integrieren und dadurch die Wissenschaftler u.a. bei der Lehre zu unterstützen. Außerdem sollte eine vernetzte „Wired University“ entstehen.

Heute ist das KIT eng mit IBM vernetzt: gemeinsame Einrichtungen wie das Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) oder das Informatics Innovation Center (IIC) fördern die Informatikausbildung und den Wissenstransfer in zentralen Bereichen. Darüber hinaus bestehen zahlreiche gemeinsame Projekte wie beispielsweise zur Frauenförderung in der Wissenschaft oder die Ausschreibung von Wettbewerben und die Vergabe von Forschungspreisen.